Panoramaradweg

Panoramaradweg Niederbergbahn

Von Ratingen über Homberg, Wülfrath, Velbert und Heiligenhaus bis nach Kettwig und zurück nach Ratingen.

Hier werden wir in den nächsten Tagen eine etwa 76 km lange, bebilderte Rad- oder Pedelec-Tour vorstellen. Beschrieben wird eine Tour, welche in Ratingen startet und über Homberg nach Wülfrath führt, wo der Einstig in den eigentlichen Panoramaweg stattfindet. Von dort aus folgen wir dann dem Weg über Velbert und Heiligenhaus bis nach Kettwig. Nach dem wir Kettwig erreichen, zeigen wir ihnen noch eine mögliche Verlängerung der Tour, die uns dann wieder nach Ratingen zurück führt.

Weitere Informationen erhalten sie hier: Panoramaradweg Niederbergbahn

Aussicht nach Velbert
Ausblick über das Tal bis zum Fernmeldeturm in Velbert

 

Hier die Tourbeschreibung „Panoramaradweg Niederbergbahn“ im Rohbau

Der Beginn dieser etwa 76 km langen Tour beginnt für uns in Ratingen. Von Ratingen geht es erst einmal eine Weile bergauf über Homberg nach Wülfrath und von dort über den Panoramaradweg Niederbergbahn weiter bis nach Kettwig. Diese Tour wird erst ab Wülfrath zu einer Tour für Genießer, denn erst dort steigen wir in den Panoramaradweg ein.

Zunächst geht es von Ratingen leicht bergauf über die Homberger Straße und weiter über die Brachterstraße bis nach Homberg. Hierzu benutzen wir den großzügig ausgebauten Radweg und folgen diesem auch von Homberg über Oberheide und ober Schwarzbach, vorbei an den Kalkwerken über den Radweg der Meyersbergerstraße bis nach Wülfrath. Hinter dem Waldstück biegen wir ein in die Straße Zur Fliethe und folgen dieser bis zum Kreisverkehr an der Flandersbacherstraße. Hier geht es rechts ab bis zum nächsten Kreisverkehr an der L403. Hier bleiben wir auf der linken Straßenseite und nutzen den Radweg bis zur Fußgängerbrücke. Dort biegen wir links ab und fahren nach 100 m rechts in die Museumstraße. Dieser folgen wir etwa 200 m bis zum Friedhof dort biegen wir links ab und machen nach weiteren 200 m einen leichten Rechtsschwenk.

Dort sehen wir schon die alte Eisenbahnstrecke die zum Panorama Radweg ausgebaut wurde. Links herum geht es zum Anfang des Panoramawegs in etwa 1 km. Wir fahren jedoch rechts auf den Panoramaradweg vorbei an stillgelegten Gleisanlagen und am alten Bahnhof Wülfrath in Richtung Velbert. Weiter geht es über diesen sehr breiten und wunderbar ausgebauten Radweg, vorbei an einem Industriegebiet, bis zum Hammerstein. Dort weist uns ein Schild an, dem Panoramaradweg links in Richtung Velbert zu folgen. Würden wir geradeaus fahren endet der Panoramaradweg nach 4 km am Oberdüsseler Weg in Düssel.

Nachdem wir links abgebogen sind, knickt dieser Weg nach etwa 150 m rechts ab und führt wieder auf die eigentliche Bahntrasse. Von hier aus fahren wir zunächst durch ein Waldgebiet nähern uns bis auf 50 m der Nevigeserstraße und fahren in einem großen Bogen vorbei am Bochumer Bruch. Dann überqueren wir die Bruchstraße und fahren in einem weiteren großen Bogen an einem Industriegebiet vorbei. Es ist das Industriegebiet Dieselstraße.

P1000581Blick vom Radweg Niderbergbahnn zum Fenmeldeturm von VelbertVon hier aus haben wir schon einen wunderbaren Blick über Felder, Weiden und Wiesen auf die Stadt Velbert und deren Fernmeldeturm, welche wir im weiteren Verlauf der Tour erreichen und durchqueren werden. Nach einer Weile überqueren wir die Wülfrather Straße am alten Elektrikhäuschen für die Signalgeber der ehemaligen Bahnstrecke. Danach fahren wir zunächst parallel zur Wülfrather Straße bis wir die Reuterstraße überqueren. Von hier an geht es in einem leichten Bogen vorbei an einem Industriegebiet an der Wülfrather Straße Richtung Tönisheide. Nach dem überqueren einer großen Kreuzung im Tönisheide verläuft die alte Bahntrasse durch ein nicht enden wollendes Industriegebiet. Zwischendurch gibt es aber auch immer mal wieder Bäume, Wiesen und Felder zu sehen.

Nach einer Weile geht es nicht mehr weiter. Wir haben hier nur die Möglichkeit nach rechts abzubiegen um in etwa 80 m wieder links herum der Nevigeserstraße zu folgen oder links abzubiegen und rechts herum über die Neusser Straße zu fahren. Wir nehmen den kürzeren Weg biegen rechts und gleich danach wieder links ab auf die Nevigeser Straße. Nach etwa 300 m fahren wir rechts in die Weiterführung des Panoramaradwegs Niederbergbahn und folgen diesem Weg einige Kilometer. Hier sieht man sehr gut, dass wir uns auf einer alten Bahntrasse befinden, denn es gibt einige Tunnel unter denen wir durchfahren und später auch viele Brücken welche wir überqueren müssen. Der Vorteil dieser alten Bahntrasse ist, es gibt keine Ampeln, keine Stoppstraßen, keine Autos.

Links und rechts der Bahntrasse gibt es viele alte aber auch neue Industrieanlagen sowie Firmenhallen und Einkaufszentren. Das stört uns aber gar nicht, denn dieser Weg ist so wunderbar breit und glatt gepflastert ,dass wir unsere Räder, trotz leichtem Anstiegs, einfach nur – gemütlich tretend – rollen lassen. Inzwischen haben wir mehr als 200 Höhenmeter überwunden und es geht ab und zu immer noch leicht bergauf. Bald haben wir den höchsten Punkt der Tour bei etwa 260 m über NN erreicht und können uns danach oft rollen lassen.
Von hier oben haben wir an manchen Punkten zwischen Häusern oder alten Industrieanlagen eine wunderbare Aussicht nach Osten wir können die hohen Maste des Langenberger Senders sehen, sowie die Hügel und Berge des bergischen Landes am Horizont. Auf dem Weg durch Velbert fahren wir in einem Halbkreis um den Innenstadtbereich herum. Nach einer Weile kommen wir an einem großen Spielplatz vorbei und sehen viele spielende Kinder die von ihren Eltern beaufsichtigt werden.

Wir überqueren bei der Fahrt durch Velbert einige Uralte Viadukte, also sehr hohe auf eine alte Art gebaute Brücken. Dazu gehört auch die Brücke über die Friedrich Ebert Straße und kurz danach die Saubrücke, die sehr hoch über das Tal gebaut wurde und einen faszinierenden Ausblick erlaubt. Kurz danach hören wir Autobahnverkehr, denn der Panoramaradweg führten nun direkt neben der Autobahn 44 vorbei. Nach weiteren 2 km halten wir an der Gaststätte „Zur Dampflok“ in Velbert, deren Biergarten direkt an den Panoramaradweg grenzt. Hier kehren wir ein, löschen unser Durst und Essen eine Kleinigkeit. Immerhin haben wir nun den höchsten Punkt unserer Tour schon überschritten. Von hier aus geht es überwiegend bergab und so können wir unsere Akkus ein wenig schonen. Nach rund 210 Höhenmetern die wir inzwischen überwunden haben ist das auch nötig.

Als wir nach etwa 40 Minuten weiterfahren, müssen wir die A 44 unterqueren. Vorbei an den mächtigen Säulen, welche die Autobahn hier stützen, führt der Panoramaradweg anschließend geradeaus, weg von der Autobahn, die in einem Schwenk weiter um die Stadt führt. Nun verläuft der Panoramaradweg wieder ein Stück durch die Natur vorbei an Bäumen Büschen und Wiesen, bis er sich der Bundesstraße 227 nähert. Doch schon nach ein paar 100 m geht es wieder durch die Natur. Der Panoramaradweg verläuft hier zwischen Velbert und Heiligenhaus in einem Abstand von 10-100 m an der Pinnerstraße (Hauptverkehrsstraße) vorbei.

Im weiteren Verlauf folgt der Panoramaradweg weiter der alten Eisenbahnstrecke und führt neben der Westfalenstraße zum alten Bahnhof Heiligenhaus. Inzwischen ist dieser Bereich von Heiligenhaus komplett neu bebaut und das alte Güterhaus wurde zu einem Kaffee mit Terrasse und Biergarten. Nach etwa 100 m endete früher der Panoramaradweg weil eine Brücke fehlte. Die Grundkonstruktion war noch vorhanden aber die Überführung wurde schon vor Jahren wegen Einsturzgefahr abgebaut.

Eisembahnwaggon als BrückeIrgendwer ist auf die geniale Idee gekommen, einen alten Eisenbahnwaggon – vermutlich ein ehemaliger Auto oder schwer Last Tieflader – als Brücke zu nutzen. Dieser Eisenbahnwaggon wurde mit einem Kran in die Widerlager der alten Brücke gehievt und verlängert nun den Panoramaradweg auf geniale Weise. Hier lohnt es sich, kurz anzuhalten, um ein paar Fotos zu machen, denn solch eine Brücke ist zur Zeit ein einmaliger Anblick.
Mussten wir auf den letzten 2 km noch ein klein wenig in die Pedale treten ist dies nun vorbei. Die alte Bahntrasse führt an Heiligenhaus vorbei bis nach Kettwig von jetzt an nur noch bergab. Auf etwa 14 km Länge können wir die Unterstützung unserer Pedelecs nun komplett ausschalten und die Räder mit etwa 18-30 Kilometer pro Stunde rollen lassen.

Da Heiligenhaus eine lang gezogene Kleinstadt am Rande des bergischen Landes ist, müssen wir immer wieder Brücken überqueren oder Tunnel unterqueren. Dies stört uns aber nicht im Geringsten, denn wir können unsere Räder weiter rollen lassen, ohne durch Ampeln oder Straßenquerungen gestört zu werden. Wer kein Pedelec besitzt, aber gern Fahrrad fährt, der kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zum Beispiel mit dem Bus, nach Velbert fahren und ohne jede Anstrengung diese Tour Richtung Kettwig genießen. Allerdings gibt es von Kettwig aus nur eine Nahverkehrsverbindung per S Bahn Linie S6 die in der einen Richtung nach Essen und in der anderen Richtung über Ratingen und Düsseldorf nach Köln führt.

Der Panoramaradweg führt uns in der Folge durch Wohngebiete, vorbei an Häusern, zwischendurch mehrfach durch Hohlwege mit links und rechts ansteigenden Dämmen, welche von urigen Bewuchs sind. An anderen Stellen wird der Hohlweg zum Bahndamm und wir haben immer wieder wunderbare Aussichten über die urige Natur hier zwischen Heiligenhaus, Kettwig und dem Ruhrtal. Nach einer Weile überqueren wir auf einem großen Viadukt der ehemaligen Bahnlinie die Ruhrstraße bei Heiligenhaus Unterlipp. Von hier aus geht es erst in einer sanften Linkskurve an Hösel vorbei und dann in einem großen Bogen rechts herum über das fast 200 m lange Viadukt zur Quelle, welches hier, kurz vor Kettwig, in etwa 60 m Höhe noch einmal die Ruhrstraße überquert.

Viadukt bei KettwigViadukt bei KettwigNatürlich halten wir hier an, denn die Aussicht ist grandios. Wir stehen oben über dem Tal und schauen über die Wipfel der Bäume. Dabei können ein Stück dem Verlauf der kurvenreichen Ruhrstraße folgen und sehen den Wildbach tief unten im Tal. Auf der anderen Seite können wir dem Tal mit den Augen bis nach Kettwig und somit bis ins Ruhrtal folgen.

Nach etwa 1,5 km erreichen wir das Ende des Panoramaradwegs. Es geht steil bergab und anschließend fahren wir links herum durch den Tunnel, der uns unter der Eisenbahnlinie S6 hindurch zurück auf die Ruhrstraße bringt. Nun sind wir in Kettwig angekommen und überlegen uns ob wir die Tour ab hier verlängern, den kürzesten, aber sehr steilen Weg über Hösel zurück nehmen, oder zum Bahnhof und mit der S-Bahn Linie S6 zurück nach Ratingen fahren. Da es aber erst 15:30 ist und wir nicht vor hatten, schon um 16:00 Uhr wieder zurück zu sein, beschließen wir die Tour durch Kettwig bis an die Ruhr fortzusetzen und von dort aus durch das Ruhrtal dem letzten Abschnitt unserer Tour de Ruhr zu folgen.

Ruhrtal mit RuhrtalbrückeAlso biegen wir nach der Tunneldurchfahrt sofort rechts ab und fahren über die Ruhrstraße durch Kettwig bis zum Ruhrwehr. Dort überqueren wir die Ruhr und schwenken rechts herum auf den Ruhrtalradweg. Auf diesem, uns sehr bekannten Weg unter der Autobahnbrücke der A 52 hindurch folgen wir der Ruhr bis nach Mühlheim um von dort aus bei nur leichtem Anstieg über den Nachbarsweg durch Wald und Wiesen, über die Autobahnbrücke der A3, vorbei am Entenfang, zurück über Lintorf nach Ratingen zu gelangen.

Wer eine genauere Beschreibung dieses Abschnitts wünscht kann sich hier auf dieser Homepage den letzten Abschnitt der Tour de Ruhr einmal genauer anschauen. Neben einigen Bildern gibt es dort auch eine genauere Erklärung des Heimwegs über Mühlheim an der Ruhr.

Diese Tour hier wurde eben erst erstellt und noch nicht mit Bildern versehen. Dies folgt in den nächsten Tagen.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tour Beschreibung Lust auf den Panoramaradweg macht und Sie diese Tour im Frühling oder Sommer selbst einmal fahren. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen und freuen uns über Ihre freundlichen Kommentare auf eBikeTouren.net.

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